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Dorstener Zeitung 26. Mai 2009:

Pommes und PS
Bikertreff mit Currywurst lockte über 100 Rollerfahrer
Von Manuela Kantert am 24. Mai 2009 16:06 Uhr
DORSTEN Große Maschinen, strahlender Sonnenschein und jede Menge Currywurst mit Pommes - das Großrollertreffen bei Hähnchen Finke am Sonntag ließ Bikerherzen höher schlagen.
 
 
GROßROLLERTREFFEN 1.jpg

Pommes und PS: Bei Heinz-Peter Finke kamen die Rollerfahrer am Sonntag auf ihre Kosten.

"Nur für ´ne Currywurst kommen die Leute heute aus allen Teilen Deutschlands hier her", staunte Organisator Christian Meyer von den Halterner Großroller Freunden (HGF). Bereits um 12 Uhr hatten sich rund 100 Fahrzeuge, teilweise aus Nürnberg oder Bremen, auf dem Hof vor Hähnchen Finke eingefunden. Darunter waren nicht nur Großroller, sondern auch kleinere Roller, Motorräder und sogar Autos zu finden. "Wir freuen uns über jeden Besucher", erklärte Andreas Oldenburg von den HGF.

Entstanden war die Idee dieses Sondertreffens in Holsterhausen weit ab von der Heimat, bei einer Bikertour in der Toscana: An einem gemütlichen Abend vor dem Fernseher sahen die Großrollerfreunde die Rettung des Familienbetriebs Hähnchen Finke bei der Kabeleins-Serie "Hagen hilft!" und waren von der Wandlung des Betriebes begeistert.

"Hier müssen wir wieder hin"

Als Dank für die Organisation schenkten die Tourteilnehmer ihrem Organisator demnach einen Essensgutschein für Hähnchen Finke. Nach einem Besuch und anschließendem Essen vor Ort war für Organisator Christian Meyer klar: "Hier müssen wir unbedingt mal ein Großrollertreffen veranstalten".

GROßROLLERTREFFEN 3

Experten unter sich: Es wurde viel gefachsimpelt beim Großroller-Treffen.

Fotos: Manuela Kantert

 
Dass die Idee gut war, zeigte sich am Sonntag: Die Stimmung unter den mehr als 100 Besuchern war super und bei einem kühlen Getränk und einer großen Portion Pommes kamen viele Biker miteinander über ihre Maschinen ins Gespräch. Verschiedenste Dekorationen und Bemalungen der Großroller sorgten für Diskussionsstoff und regten zum Fachsimpeln an.

WAZ Dorsten 25. Mai 2009:

Geflügelte Hilfe

Jo Gernoth
TV-Unternehmensberater Stephan Hagen bringt „Hähnchen Finke” wieder auf Kurs.
 
Sonnenschein, zwei Dutzend Rollerfahrer aus dem Ruhrgebiet beim Vatertagsausflug im Biergarten der dienstältesten Dorstener Schnell-Gastronomie: Hochbetrieb ist genau das, was sich Peter Finke und Stefan Hagen vorgenommen hatten, als sie im Spätsommer des vergangenen Jahres mit der Doku-Serie „Hagen hilft” dem etwas angestaubten Holsterhausener Kult-Imbiss Finke neues Leben einhauchen wollten.

„Es war fünf vor zwölf. Es musste etwas passieren, denn schließlich habe ich ja den Familienbetrieb, den mein Vater 1966 gegründet hat, übernommen. Das ist eine Verpflichtung”, erinnert sich Peter Finke, derweil Unternehmensberater Stefan Hagen sich mit großem Genuss über ein Hähnchen vom Finkeschen Grill hermacht.


Stefan Hagen hat gut Lachen. Peter Finke ist ein Musterkunde
„Ich betreue meine Kunden auch nach dem Fernsehauftritt weiter. Und wenn das dann auch noch so lecker ist wie bei Herrn Finke, dann macht das doppelt Spaß”, erklärt Stefan Hagen. „Wir haben hier bei Finke die typischen Probleme eines kleinen Betriebes vorgefunden. Das Erfolgsmodell aus den Gründerzeiten war angestaubt, die Banken waren misstrauisch geworden und der Unternehmer war an allen Fronten so stark eingespannt, dass er dringend Hilfe brauchte.”

„Was Peter Finke von ganz vielen anderen Unternehmern unterschieden hat, ist, dass er seine Situation erkannt hat und sich für Hilfe geöffnet hat”, fährt Stefan Hagen fort.

In Peter Finke hat der aus Wipperfürth stammende Unternehmensberater einen wahren Musterschüler gefunden. Mit ihm gemeinsam betrieb Hagen eine schonungslose Analyse des Ist-Zustandes und das sowohl im Erscheinungsbild als auch im Zahlenbereich.

„Wir haben ein Stärken- und Schwächenprofil erstellt und dann einen Maßnahmenkatalog entwickelt”, erklärt Hagen. Mit seiner Kompetenz und dem unbedingten Willen von Finke selbst wurden die Senioren und die Banken von dem neuen Konzept überzeugt.

„Dass, was Finke am besten kann, steht im Mittelpunkt und das sind die leckeren Hähnchen. Die sind Kult”, schwärmt der Berater. „Das gesamte Erscheinungsbild und der Firmenname wurden zeitgemäßer. Die Qualität und der Preis sind stimmig und das Geschäft läuft wieder”, sagt Hagen.

Während er das alles vor den laufenden Kameras der UfA erzählt, hält ein schweres Motorrad vor dem Grill – der etwas ergraute Biker enttarnt sich als Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, der „seinen Grill” in Holsterhausen nicht missen möchte.

„Toll, dass es wieder läuft. Finkes Hähnchen gehören einfach zu Holsterhausen”, freut sich der Bürgermeister.

 


Unternehmer-Coach Stefan Hagen (rechts) lässt es sich bei Peter Finke schmecken. Dank Hagens Unterstützung geht’s „Hähnchen Finke” wirtschaftlich wieder besser.

 

WAZ Dorsten 9. Mai 2009:

Wirtschaftsspiegel 2/2009:

Ruhr-Nachrichten, 13. September 2008: